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jährlich am
2. Sonntag im September |

Pfarr- und
Wallfahrtskirche
"Maria Himmelfahrt" in Ast
Nach der Legende geht die Gründung der Kirche auf ein Gelübde einer Gräfin von Schwarzenwihrberg zurück. Beim Kirchenbau entdeckte man ein Bild der Mutter Gottes auf dem Ast eines gefällten Baumes. Dieses Bild wurde dann in die neue Kirche überführt und dieser der Name Ast gegeben.
Bereits vom Beginn des 15. Jahrhunderts ist ein reges Wallfahrtsleben überliefert.
Das Gnadenbild "Maria mit dem Kinde" ist ca. um 1480 entstanden. Die in gotischer Zeit erbaute Kirche wurde ab 1665 im Barockstil neu gestaltet.

Katholische
Stadtpfarrkirche
"St. Stephan" in
Waldmünchen
Erstmalige Erwähnung 1351 als "Stephanskapelle", Stadtpfarrkirche seit 1708
Heutige äußere Gestalt nach Umbau 1873, Innenausbau nach Reparatur der Kriegsschäden 1945
In der Kirche befindet sich ein Gnadenbild der Mutter Gottes, das von einem in Not geratenen Donauschiffer gestiftet wurde. Dieses Gnadenbild bildet den Ursprung der Waldmünchner Wallfahrt.
Eine Besonderheit stellt der Kirchturm dar, der 1553 als "Beobachtungs- und Feuerwachtturm" der Stadt erbaut wurde und sich heute noch im Besitz der Stadt Waldmünchen befindet und nicht der Kirche gehört.

Die Kirchen "Maria Himmelfahrt" in Ast und die Stadtpfarrkirche "St. Stephan" in Waldmünchen sind zwei alte Wallfahrtskirchen. Die Wallfahrt wird erstmals 1409 erwähnt.
Die Legende erzählt von einer Gräfin, die nach Böhmen reiste. Unterwegs wurden die Kutschenpferde von Fliegen und Bremsen im Böhmerwald (der sich damals bis nach Neunburg erstreckte) so stark geplagt, dass sie durchgingen und zu befürchten war, die Kutsche würde zertrümmert werden. In dieser Not hat die Gräfin Gott und die Mutter Gottes um Hilfe angerufen und versprochen, unserer Lieben Frau zu Ehren an der Stelle eine Kirche bauen zu lassen, wo die Gefahr ohne Schaden vorüber wäre. Beim Fällen der Bäume zum Kirchenbau wurde ein Bild unserer Lieben Frau auf dem Ast eines Baumes gefunden. Dieses hat man ins neuerbaute Gotteshaus getragen und es hat der Kirche den Namen "Ast" gegeben. Seit Jahrhunderten pilgern die Menschen zur Wallfahrtskirche nach Ast.
Das Gnadenbild von Waldmünchen erzählt die Legende von einem Schiffsmann, der auf der Donau in Not geriet, aber dessen Schiff wieder auf wunderbare Weise, ohne menschliches Zutun, flott wurde. Dieser Schiffsmann hat das Gnadenbild von Wien nach Waldmünchen gebracht. In großer Dankbarkeit sind dann Pilger mit ihren Anliegen zur Stadtpfarrkirche Waldmünchen gekommen.
Ein Mirakelbuch aus dem letzten Jahrhundert erzählt noch sehr anschaulich, wieviele Pilger und mit welchen Anliegen zur Mutter des Herrn nach Waldmünchen kamen. Auffallend ist das östliche Aussehen der Muttergottes; es erinnert an die Madonna von Tschenstochau in Polen.
Bei der ersten Pferdewallfahrt am 15. September 1996 vereinten sich beide Kirchen zum gemeinsamen Gebet in den Anliegen unserer Zeit und wenden sich an die eine Mutter unseres Herrn Jesus Christus.
Die noch junge Pferdewallfahrt von Waldmünchen nach Ast erfreut sich eines großen Interesses. Bereits bei der zweiten Wallfahrt 1997 haben mehr als 200 Reiter teilgenommen.
Die Waldmünchner
Pferdewallfahrt
"zu Unserer Lieben Frau in Ast"
findet immer und bei jedem Wetter jeweils
am 2. Sonntag
im
September statt.
Kutschen und Wagen können leider nicht teilnehmen.
Auf Ihre Beteiligung freuen sich die Pfarrgemeinden Waldmünchen und Ast, die Stadt Waldmünchen und der Pferdewallfahrtsverein Waldmünchen.