liegt im Landkreis Cham, Regierungsbezirk Oberpfalz, Bundesland Bayern, direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik.

Einwohner ca. 6.700
Postleitzahl 93449
Telefonvorwahl 09972
Autokennzeichen CHA, WÜM
Höhe 514 m NHN
Fläche 101,16 km2
Gemeindeschlüssel 09372171

Grenzland- und Trenckmuseum

Logo Museum

Das Team des Grenzland- und Trenckmuseums freut sich, ab Dienstag, 1. Juni wieder Besucherinnen und Besucher begrüßen zu dürfen.
Sehenswert ist sowohl die aktuelle Ausstellung „lose Zeit“ als auch die Dauerausstellung des Spezialmuseums.

Zur Sicherheit ist die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher beschränkt, ein Mindestabstand von 1,5 m wird gewahrt.
In den Ausstellungsräumen ist das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend, es gelten die üblichen AHA-Regeln.
Besucher werden gebeten, telefonisch einen Termin zu buchen (Tel. 09972/307-25, Tourist-Info), die Terminvergabe ist aber auch während der Öffnungszeiten direkt beim Museum möglich.
Die Kontaktdaten werden vorübergehend erfasst.
Bei Vorliegen einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 50 entfällt die Verpflichtung zur vorherigen Terminvereinbarung und Kontaktdatenerhebung.
Diese Regeln gelten für alle Besucher gleichermaßen.
Das Grenzland- und Trenckmuseum heißt alle herzlich willkommen.

Den in Kritzenast bei Waldmünchen lebenden Künstler Michael Schrattenthaler beschäftigen viele Fragen zum Thema Zeit.
Was macht sie mit uns und den Dingen um uns herum? Ist Zeit Erinnerung an vergangene Situationen, Bilder und Gefühle?
Hinterlassen wir Spuren und wenn ja, welche? Kann man Zeit konservieren? Verändert sich der Blick auf Erinnerungen an Vergangenes?
Im seiner spannungsreichen Ausstellung „lose Zeit“ zeigt er dazu im Dachgeschoss des Museums Rauminstallationen, Objekte und Modelle, die sich mit diesen Fragen künstlerisch auseinandersetzen.

Sonderausstellung Lose Zeit - Michael Schrattenthaler

Die Dauerausstellung ist erlebnisreich gestaltet. Im Erdgeschoss erwartet die Besucher ein Streifzug durch die bewegte Geschichte.
Auch zu Themen wie „Hausindustrie“ und „Waldarbeit“, „Glasherstellung“ und „Auswanderung“ sind interessante Entdeckungen zu machen.
Erinnert wird außerdem an das „Café Feichtmayr“, einen einst wichtigen Waldmünchener Treffpunkt. Das erste Obergeschoss ist dem Schwerpunkt „Grenze“ gewidmet.
Spannende Inszenierungen und interessante Objekte erzählen Geschichten von Grenzverkehr, berühmten Reisenden und Schmuggel, von bewegenden „Grenzerfahrungen“ nach Flucht und Vertreibung und natürlich von der Zeit, als der „Eiserne Vorhang“ die Menschen diesseits und jenseits der Grenze trennte.
Auch die Zeit um 1990, als der „Eiserne Vorhang“ fiel, wird wieder lebendig. Im zweiten Obergeschoss kann man erkunden, warum sich Waldmünchen als „Trenckstadt“ bezeichnet.
Hier begegnet man „Franz Freiherr von der Trenck“ und seinen Panduren. Diese Abteilung geht auf die Hintergründe des Trenckfestspiels im Österreichischen Erbfolgekrieg ebenso ein wie auf die Anfänge und Entwicklung des Festspiels.
Im „Swarovski-Keller“ sind funkelnde Glasobjekte zu bestaunen.

Die Stadt Waldmünchen, Luftkurort im Bayerischen Wald, hat am Freitag, den 16. November 2001 im historischen "Schergenhaus" das neue "Grenzland- und Trenckmuseum" eröffnet.

Das "Grenzland- und Trenckmuseum" bereichert die vielfältige Museumslandschaft im Landkreis Cham um ein weiteres Spezialmuseum mit unverwechselbarem Charakter. Es präsentiert auf drei Stockwerken Interessantes, Wissenswertes und vor allem Anschauliches zu den Schwerpunktthemen "Leben an der Grenze" und "Trenck der Pandur", der während des Österreichischen Erbfolgekriegs im Dienst der Kaiserin Maria Theresia Waldmünchen belagerte. Hier erinnert seit 1950 das bekannte Freilichtfestspiel an diese historische Begebenheit.

Die Stadtgeschichte Waldmünchens war und ist von der besonderen Lage an der Landesgrenze geprägt. Die Beziehung zu den Nachbarn, ob Grenzverkehr und Handel oder Krieg und Feindschaft, bestimmte die Entwicklung der Stadt immer in hohem Maße. Seit 1990 haben sich nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" und der Grenzöffnung zu Tschechien neue Chancen und Perspektiven eröffnet. Das Museum veranschaulicht diese Entwicklungen in der Sequenz "Leben an der Grenze".

Für die optimale Präsentation der Exponate, Bilder und Informationstafeln haben die Museumsgestalter eine spezielle, auf die einzelnen Räume bzw. Themen zugeschnittene "Museumslandschaft" installiert. Die Ausstellungseinheiten sind überwiegend "szenisch" präsentiert: umgeben von lebensgroßen Fotos fühlt sich der Besucher in die entsprechende Zeit und Umgebung versetzt. An geeigneten Stellen wird der Eindruck verstärkt durch Ton, Film, Lichteffekte und Computertechnik.

Die Vereinsmitglieder des 1977 gegründeten Museumsvereins leisten ehrenamtliche Kassen- und Führungsdienste zum reibungslosen Ablauf des Museumsbetriebs. Außerdem sorgten sie für die kompletten im Museum zu sehenden Exponate.

Das Museum bietet nicht nur Informationen, sondern auch eine abwechslungsreiche und lebendige Reise in die Geschichte, modern und ansprechend präsentiert. Der Rundgang durch das Museum soll für den Besucher zum Erlebnis werden.

Virtuelle Rundgänge auf den verschiedenen Etagen:

Link zum virtuellen Rundgang Etage 1

Link zum virtuellen Rundgang Etage 2

Link zum virtuellen Rundgang Etage 3

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